Datenbank Sakralität im Wandel - Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland
收藏Mendeley Data2024-01-31 更新2024-06-30 收录
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https://hdl.handle.net/21.11113/0000-000F-FF4B-F
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资源简介:
Datenbank zum DFG-geförderten Projekt "Sakralität im Wandel: Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland", durchgeführt an der Fakultät für Architekturgeschichte und -theorie der TU Dortmund und am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum. Wie viele Moscheen wurden seit 1990 neu gebaut? Wo gibt es umgenutzte Kirchen? Von welchen Architekturbüros wurden Synagogenneubauten seit der Wiedervereinigung designt? Wo werden neue Kirchen gebaut? Die SaWa-Datenbank, die im Zuge des Projektes „Sakralität im Wandel“ initiiert wurde, will Antworten auf diese Fragen liefern. Von 2018 bis 2021 erstellten die Projektmitarbeiter*innen des SaWa-Projekts eine Datenbank mit mehr als tausend Datensätzen. Diese Daten beinhalten eine vorläufige Sammlung an neu gebauten, umgenutzten und abgerissenen Moscheen, Synagogen und Kirchen in Deutschland seit 1990. Projektbeschreibung: Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem CERES und dem Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur der TU Dortmund. Die Forscher*innen des Projektes dokumentieren, analysieren und interpretieren religionsvergleichend den Wandel in der architektonischen Gestaltung und der städtebaulichen Positionierung zeitgenössischer sakraler Architekturen in Deutschland seit 1990. Entscheidend ist dabei die Vernetzung von religionswissenschaftlichen und architekturhistorischen Kompetenzen. Ziel ist es zu untersuchen, wie sich vor dem Hintergrund zunehmender religiöser Pluralität christliche, jüdische und muslimische Sakralarchitektur im Stadtraum positioniert, wie sie mit ihren architektonischen Formen Bedeutung vermittelt und wie sie sozial effektiv wird. Dabei werden die drei großen monotheistischen Traditionen fokussiert, weil sie in Bezug auf ihre Sakralbauten zum einen eine ‚kritische Masse‘ überschreiten und zum anderen in ihrer jeweiligen Besonderheit miteinander kontrastieren: Kirchen sind von Abriss und Umnutzung bedroht und werden dennoch neu gebaut, Moscheen sind von starker Zunahme und einem ‚Auszug aus den Hinterhöfen‘ geprägt, entstehen aber häufig in peripherer Lage, Synagogen erfahren eine besondere Außenwahrnehmung und sind von experimenteller Architektur oftmals in Stadtzentren gekennzeichnet. Das primäre Erkenntnisziel des Projekts ist, die öffentliche Präsenz von Sakralbauten im Stadtgefüge besser zu verstehen. Im Rahmen der übergeordneten Fragestellung, wie Architektur einerseits Ausdruck gesellschaftlicher Ordnungen und andererseits zugleich sozial effektiv ist, eignet sich Sakralarchitektur in besonderem Maße als Untersuchungsgegenstand. Gotteshäuser oder religiöse Versammlungsorte sind für viele religiöse Traditionen unabdingbar für religiöse Handlungen, das Leben in der Gemeinschaft oder als Ermöglichung der "Anwesenheit Gottes" im Raum. Um analytisch nicht am einzelnen Objekt zu verharren sollen städtebauliche Untersuchungen hinzugezogen werden, um empirisch zu prüfen, wie sich Sakralbauten im Stadtbild und in Relation zu anderen Bauten positionieren und auf welche Weise sie sichtbar in Erscheinung treten. Die architektonische Form und die stadträumliche Position von Bauwerken übernehmen spezifische Ordnungsfunktionen im öffentlichen Raum. Je stärker aber Bauwerke durch symbolische Indifferenz oder experimentelle Bauweise Orientierungs- und Deutungsanstrengungen provozieren, desto eher wird die Orientierung und Strukturierung von Räumen erschwert. Sakrale Neubauten stehen schon länger in Konkurrenz zu modernen Profanbauten (z. B. Hochhäuser, Museen, Kinos, Theater), die nicht selten ursprünglich sakrale Architekturelemente aufnehmen und neu interpretieren. Sie bemühen sich zudem, einem veränderten Verständnis von Religion in modernen Gesellschaften eine Form zu geben und auf konventionelle, eindeutig sakral konnotierte Architektur zu verzichten. Dabei setzen sie sich aber der Gefahr aus, als symbolisch indifferent wahrgenommen zu werden. Darauf nimmt die Auswahl der Fallbeispiele Rücksicht und stellt der qualitativen Analyse eine quantitative Erhebung gegenüber, um eine hohe Korrelation zwischen Fallstudien und Empirie sicherzustellen.
本数据库隶属于德国研究基金会(Deutsche Forschungsgemeinschaft,简称DFG)资助的项目「变迁中的神圣性:21世纪德国城市空间中的宗教建筑」,该项目由多特蒙德工业大学(TU Dortmund)建筑史与建筑理论学院,以及波鸿鲁尔大学宗教研究中心(Centrum für Religionswissenschaftliche Studien,简称CERES)共同执行。
本数据库旨在解答如下问题:1990年以来德国新建清真寺的数量共计多少?哪些区域存在被再利用的教堂?两德统一以来新建的犹太会堂由哪些建筑事务所设计?何处有新建教堂的选址?
本SaWa数据库(SaWa-Datenbank)正是在「变迁中的神圣性」项目框架下发起,旨在为上述问题提供解答。2018至2021年间,SaWa项目的研究人员构建了包含超千条记录的数据库,其数据涵盖1990年以来德国境内新建、再利用及拆除的清真寺、犹太会堂与教堂的初步数据集。
项目说明:本项目为波鸿鲁尔大学宗教研究中心(CERES)与多特蒙德工业大学建筑史与建筑理论教研室的合作项目。项目研究人员将开展跨宗教比较研究,记录、分析并阐释1990年以来德国当代神圣建筑在建筑设计与城市空间定位层面的变迁。本研究的核心在于整合宗教研究与建筑史的专业能力,研究目标为:探究在宗教多元性日益增强的背景下,基督教、犹太教与伊斯兰教的神圣建筑如何在城市空间中进行定位,如何通过建筑形式传递意义,以及如何实现社会效能。
研究聚焦三大一神论传统,原因有二:其一,三大传统的宗教建筑规模均已达到「临界质量」,足以形成显著影响;其二,各自的特色鲜明且可形成鲜明对比:教堂虽面临拆除与再利用的威胁,但仍有新建项目持续推进;清真寺呈现出数量显著增长并「走出后院」的特征,但多数选址于城市边缘地带;犹太会堂则受到特殊的公众关注,且常以实验性建筑风格坐落于城市核心区域。
本项目的核心认知目标是更深入地理解神圣建筑在城市肌理中的公共存在感。在「建筑如何既是社会秩序的表达,又能同时产生社会效能」这一核心问题框架下,神圣建筑是极为理想的研究对象。宗教礼拜场所或宗教集会场所,对于诸多宗教传统而言,是开展宗教仪式、维系社群生活,以及实现「神临空间」的必要载体。为避免分析仅局限于单个建筑样本,研究将引入城市空间分析方法,以实证检验神圣建筑如何在城市图景中与其他建筑形成定位,并以何种方式彰显其公共存在感。
建筑的形式与城市空间位置,在公共空间中承担着特定的秩序功能。但当建筑通过象征意义的模糊性或实验性设计,引发更多的定向与阐释尝试时,空间的定向与结构化过程反而会变得更为困难。新建的神圣建筑长期以来一直与现代世俗建筑(如高层建筑、博物馆、影院、剧院)形成竞争,后者往往会吸纳并重新诠释原本属于神圣建筑的设计元素。此外,新建神圣建筑还致力于为现代社会中对宗教的新理解赋予物质形式,摒弃传统的、带有明确神圣内涵的建筑风格,但同时也面临着被视为象征意义模糊的风险。本项目的案例选择已充分考虑到这一潜在风险,并将定性分析与定量调查相结合,以确保案例研究与实证数据之间具有高度的相关性。
创建时间:
2024-01-31



