Veränderungen der Kriminalität in Zeichen der Corona-Pandemie: Die Konsequenzen einer vorhergesagten Katastrophe
收藏PsychArchives2021-02-03 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/4077
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资源简介:
Die Corona-Pandemie ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Katastrophe trotz Vorwarnung entsteht, weil man sich nicht rechtzeitig darauf vorbereitet hat, soziale, psychologische und wirtschaftliche Veränderungen auslöst und, damit verbunden, auch Veränderungen der Kriminalität.Die Corona-Pandemie ist ein "schwarzer Schwan" (Taleb), ein plötzlich auftretendes, als "unwahrscheinlich" eingeschätztes Ereignis. Einer der Gründe dafür ist das "Status-Quo" - Denken: Menschen gehen oft davon aus, dass alles so bleibt, wie es im Moment ist, aber nicht, dass sich etwas ändern könnte. Dazu trug auch die frühere Einschätzung einer möglichen Pandemie ein, dass sie in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren auftreten könnte. Dies ist ein Beispiel für Proofiness, d.h. für eine mathematische Fehlinterpretation, denn eine Pandemie, - wie frühere Pandemien zeigen- liegt nicht unbedingt in weiter Ferne, sondern kann sogar schon morgen auftreten. Die Corona-Pandemie führte zu vielen Einschränkungen - auch für Straftäter. Bei bestimmten Delikten sank die Kriminalitätsrate, andere Delikte boomten, die kriminelle Kreativität entwickelte neue Kriminalitätsformen, Anspucken wurde zur neuen "Waffe". Plünderungen sind ein Beispiel dafürl, wie die Coronakrise zur Destabilisierung und zum Zerfall von Gesellschaften beitragen kann. Die Coronapandemie hat die vielen sozialen und wirtschaftlichen Schwachstellen einer Gesellschaft offengelegt. notReviewed publishedVersion
提供机构:
C.F. Müller
创建时间:
2021-02-03



