Umverteilungen nach der Vereinigung: Über den Bedarf an Psychologie nach dem Beitritt der ehemaligen DDR zu Bundesrepublik
收藏PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-38193
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
Die Gerechtigkeit der in großem Umfang notwendigen Umverteilungen von den alten in die neuen Bundesländer wird unter Rückgriff auf die Forschung über Soziale Gerechtigkeit und Hilfeleistungen diskutiert. Die Ansichten über gerechte Verteilungen und Ansprüche vaiieren je nach präferierten Verteilungsprinzipien und Zuschreibungen von Verantwortlichkeit für die Problemlage. Hier sind immer verschiedene Optionen möglich. Für die Akzeptanz oder Abwehr von Umverteilungen im Westen sind die Beurteilung der Ungerechtigkeiten, die aus der erzwungenen Teilung und den drastisch verschiedenen Entwicklungschancen innerhalb der westlichen und der östlichen Einflußsphären herrühren, relevant, ebenso aber auch die Bewertung der "Selbstverschuldungsanteile" durch das SED-Regime sowie die Frage, ob die Bevölkerungsmehrheit der DDR das Regime gestützt, akzeptiert oder abgelehnt hat. Bei Umverteilungen auf lange Sicht sind neben Gerechtigkeits- immer auch Efizienzgesichtspunkte relevant. Sie bergen Fallen insofern, als die Akzeptanz fortgesetzter Transferleistungen von deren Efizienz abhängt. Es ist deshalb nötig, neben einer Begründung der Anspruchsberechtigung halbwegs realistische Erwartungen über die Efizienz der Transfers zu verbreiten. Man wird einen stetigen Diskurs über diese Themen benötigen, um soziale Spannungen zwischen den Bevölkerungen in den alten und neuen Bundesländern zu dämpfen. Die Spannungen werden um so schärfer, je häuiger einseitige Sichtweisen über Anspruchsberechtigung, Verteilungsgerechtigkeit und Verantwortlichkeit für die Problemlage apodiktisch vertreten werden. unknown unknown
提供机构:
Montada, Leo
创建时间:
2022-11-21



