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PSYNDEX Tests Review für AMDP - AMDP-System

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16380
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This is a PSYNDEX Tests Review of AMDP - AMDP-System. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu AMDP - AMDP-System. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Ursprünglich zur Verlaufskontrolle von Psychopharmakastudien entwickelt, ist der derzeitige Anwendungsbereich wesentlich weiter gesteckt. So wird das AMDP-System in der Psychiatrie als Explorationsinstrument, zur Verlaufskontrolle bei psychischen Störungen, zur Befunderhebung sowie in der Forschung benutzt. Beim AMDP-System handelt es sich nicht in erster Linie um ein Diagnose-, sondern um ein beschreibendes Dokumentationsinstrument. Aufbau: Das AMDP-System besteht aus fünf während eines halbstrukturierten Interviews vom Untersucher auszufüllenden Bögen. Mit den ersten dreien werden in erster Linie soziodemografische Daten und die psychiatrische "Geschichte" des Patienten erhoben. Die Bögen (4) und (5) dienen der psychiatrischen Befunderhebung bezüglich psychischer (100 Symptome) und somatischer Faktoren (40 Symptome). Aus einigen Items der letzten beiden Bögen lassen sich Skalen bilden, deren Rohwerte in T-Werte umgerechnet werden können. Grundlagen und Konstruktion: Die Geschichte des AMDP-Systems reicht bis etwa 1960 zurück. Die einzelnen Items des bis zum Erscheinen der vierten Auflage als AMP bezeichneten Systems wurden aufgrund von klinischer Erfahrung und entsprechenden Lehrbüchern der deskriptiven Psychopathologie generiert. In Faktorenanalysen mit den Daten von n = 2 313 psychiatrischen Patienten konnten acht primäre und drei übergeordnete Faktoren ermittelt werden. Die neu bearbeitete fünfte Auflage des AMDP-Systems von 1995 brachte verschiedene Verbesserungen, z.B. exaktere Operationalisierungen und Vorschriften zur Graduierung der Symptomatik. Zwischenzeitlich ist das AMDP-System durch die Konstruktion weiterer Instrumente zu einem umfangreichen modularen System geworden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das AMDP-System wurde in zahlreichen Untersuchungen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stichproben evaluiert. Reliabilität: Durch genauere Operationalisierungen der Items und Skalenverankerungen in der fünften Auflage sollte sich eine bessere Interraterreliabilität erzielen lassen. Reliabilitätskoeffizienten der ermittelten Skalen (Cronbachs Alpha) liegen zwischen .65 und .86. Validität: Viele Untersuchungen deuten auf eine ausreichende Validität des Verfahrens auf Symptom- und Syndromebene hin. Dies gilt ebenfalls für die Dokumentation von Verläufen. Die faktorielle Validität erscheint nicht eindeutig. Konzeptuell weitgehende Übereinstimmungen zwischen dem AMDP-System und dem ICD-10 finden sich vor allen im Bereich der endogenen Psychosen. Normen: Normen liegen in der Form von T-Werten (N = 2 313) für acht primäre und drei übergeordnete Skalen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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