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PSYNDEX Tests Review für FPD (2016) - Fragebogen zur Partnerschaftsdiagnostik (2016)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12536
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This is a PSYNDEX Tests Review of FPD (2016) - Fragebogen zur Partnerschaftsdiagnostik (2016). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FPD (2016) - Fragebogen zur Partnerschaftsdiagnostik (2016). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Fragebögen zur Partnerschaftsdiagnostik (FPD; Hahlweg, 2016) sind Verfahren zur Erfassung von Partnerschaftsqualität, Konfliktbereichen sowie zur Erhebung der Anamnese. Sie eignen sich für den Einsatz in der Paarberatung, Psychotherapie und Forschung. Aufbau: Die FPD setzen sich aus einer Lang- und Kurzform des Partnerschaftsfragebogens, einer Problemliste sowie einem Fragebogen zur Lebensgeschichte und Partnerschaft in revidierter Fassung zusammen. Der Partnerschaftsfragebogen erfasst die drei Dimensionen (1) Streitverhalten, (2) Zärtlichkeit und (3) Gemeinsamkeit/Kommunikation mit je 10 Items. Zusätzlich gibt es ein Item zur globalen Glückseinschätzung. Die Kurzform des Partnerschaftsfragebogens erfasst die drei Dimensionen mit jeweils drei Items und beinhaltet ebenso das Item zur globalen Glückseinschätzung. Die Problemliste besteht aus 23 Items, mit denen partnerschaftliche Konfliktbereiche erfasst werden sollen. Der Fragebogen zur Lebensgeschichte und Partnerschaft umfasst 46 Items zur Anamneseerhebung. Grundlagen und Konstruktion: Die Entwicklung des Partnerschaftsfragebogens basiert auf der Klassischen Testtheorie sowie auf internationalen Befunden zu den Determinanten von Partnerschaftsqualität, aus denen spezifische verhaltens- und interaktionell orientierte Items generiert wurden. Die Vorformen wurden in mehreren Untersuchungen an insgesamt N = 467 Personen hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften geprüft. Dabei erfolgte eine Auswahl der Items hinsichtlich teststatistischer Kriterien. Die drei Faktoren ließen sich faktorenanalytisch bestätigen. Die Kurzform des Partnerschaftsfragebogens wurde für den Einsatz in der epidemiologischen Forschung, psychotherapeutischen Qualitätssicherung und Prozessdiagnostik entwickelt. Für die Reduzierung der Items auf drei Items pro Skala wurden die Trennschärfeindices sowie inhaltlich-theoretische Kriterien berücksichtigt. Die Prüfung hinsichtlich der teststatistischen Kennwerte erfolgte an einer Stichprobe von N = 1 442 Personen. Die Erstellung der Items für dieProblemliste erfolgte auf Grundlage von Expertenerfahrungen aus der Paarberatung sowie empirischen Untersuchungen. Der Fragebogen zur Lebensgeschichte und Partnerschaft liegt in einer revidierten Fassung vor. Es wurden 10 Items eliminiert, welche als klinisch nicht relevant eingestuft wurden, außerdem wurde ein neues Item ergänzt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen der PFB-Skalen liegen zwischen Alpha = .88 und Alpha = .94. Die Retestreliabilität über ein Zeitintervall von sechs Monaten variiert zwischen rtt = .68 bis rtt = .83 für die einzelnen Skalen. Für den Gesamtwert des PFB-K wurde eine interne Konsistenz von Alpha = .84 ermittelt. Die interne Konsistenz der PL-Gesamtskala beträgt Alpha = .82. Die Retestreliabilität nach einem Intervall von sechs Monaten liegt bei rtt = .57. Validität: Stützende Befunde für die Konstruktvalidität des PFB liefern erwartungskonforme Zusammenhänge zu anderen Ehefragebögen. Der PFB unterscheidet zwischen Paaren mit hoher und niedriger Beziehungsqualität. Darüber hinaus liegen zahlreiche Befunde vor, die einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen den PFB-Skalen und psychopathologischen Symptomen wie Angst und Depression aufzeigen. Für den PFB-K liegen Werte der Sensitivität von .91 und der Spezifität von .74 für einen Cut-off-Wert von 12 Punkten (T-Wert: 37) vor. Für die PL liegen stützende Befunde hinsichtlich der Konstruktvalidität in Form von signifikanten Zusammenhängen zu konstruktnahen Verfahren vor. Die PL zeigte sich darüber änderungssensitiv. Normen: Die Normierung des PFB erfolgte an einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe von insgesamt N = 1 114 Partnern. Die Daten stammen aus einer Untersuchung aus dem Jahr 1999. Die Normierung des PFB-K erfolgte 2011 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage an einer Stichprobe von N = 1 390 Personen. Die Normstichprobe für die PL setzt sich aus der Normstichprobe der 1. Auflage (n = 495) und einer weiteren Stichprobe (n = 657) aus einer Untersuchung aus dem Jahr 2002 zusammen. Es werden Normwerte in Form von Prozenträngen, Staninewerten und T-Werten berichtet. Auf die Spezifizierung der Normen hinsichtlich Geschlecht und Alter wurde verzichtet, da lediglich geringe Effekte der Variablen gefunden wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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