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Säkulare Trends der deutschen Wirtschaft

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA8179?doi=10.4232/1.8179
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Bei der Studie handelt es sich um eine Rekonstruktion säkularer Trends der deutschen Wirtschaft, verbunden mit einer Datenkompilation ausgewählter historischer Zeitreihen zur Wirtschaftsentwicklung. Eine Erörterung säkularer Trends der deutschen Wirtschaft über einen Zeitraum von 1000 Jahren ist aus mehrerlei Gründen ein gewagtes Unterfangen. Weder gab es über den gesamten hier zur Betrachtung anstehenden Zeitraum im staatsrechtlichen Sinne ein ´Deutschland´, noch im ökonomischen Sinne eine deutsche Volkswirtschaft. Das, was wir heute als deutsche Wirtschaft bezeichnen, ist ein relativ junges Gebilde, das zudem durch die 1990 erfolgte Wiedervereinigung eine grundlegende Veränderung erfahren hat. Auch der Begriff Säkulartrend, der ursprünglich aus der Astronomie stammt, ist sowohl im Bereich der Geschichtswissenschaft als auch der Ökonomik mehrdeutig. Von verschiedenen Autoren werden unterschiedliche Begriffe fast bedeutungsgleich verwendet: Longue dureé, Wechsellagen, Wirtschaftsstufen, Lange Wellen, Wachstum und Entwicklung, um nur einige zu nennen. Eine sehr anschauliche Beschreibung des Säkulartrends gibt Fernand Braudel, wenn er schreibt: ´Als fortgesetzt in gleicher Richtung verlaufende, im Augenblick kaum wahrnehmbare Bewegung stellt der Trend einen kumulativen Prozeß dar. Sich selbst steigernd, hebt er die Masse der Preise und Wirtschaftsaktivitäten ganz allmählich bis zu dem Zeitpunkt an, von dem an er mit der gleichen Stetigkeit langsam, unmerklich, aber anhaltend ihren allgemeinen Niedergang bewirkt. So wenig der Trend von Jahr zu Jahr zählt, so entscheidend fällt er von Jahrhundert zu Jahrhundert ins Gewicht. Somit aber könnte der Versuch, ihn genauer zu messen und ihn [...] systematisch als Raster für die europäische Geschichte zu benutzen, gewisse Aufschlüsse über jene wirtschaftlichen Strömungen bringen, die uns mitreißen, und denen wir heute noch ausgeliefert sind, ohne daß wir sie wirklich durchschauen oder über zuverlässige Gegenmittel verfügen.´ (Braudel, Sozialgeschichte des 15.-18. Jahrhunderts, Bd. 3, Aufbruch zur Weltwirtschaft, München 1986, S. 80) Offensichtlich kennzeichnen säkulare Trends wirtschaftliche Entwicklungsvorgänge, die über lange Zeit in eine bestimmte Richtung wirken und dabei mit einer zu- bzw. abnehmenden Wirtschaftsintensität verbunden sind. Obwohl sie in ihrer zeitlichen Dimension weit über die kurzfristigen Ernte- und Konjunkturschwankungen hinausreichen, schließen sie auch Krisenphasen, Entwicklungsbrüche und Strukturveränderungen ein. Sie sind nicht, oder nur sehr begrenzt steuerbar und entziehen sich häufig der durch das aktuelle Tagesgeschehen dominierten Wahrnehmung. Mit ihrem Auf und Ab kennzeichnen sie nicht nur die Dynamik wirtschaftlicher Entwicklung schlechthin, in ihnen spiegelt sich auch das Bewegungsmuster, in dem sich die langfristige wirtschaftliche Entwicklung vollzieht. Worin aber konkretisiert sich diese langfristige wirtschaftliche Dynamik? Wie lassen sich diese Bewegungsmuster über einen solch langen Zeitraum darstellen? Gibt es überhaupt durchgängig beschreibbare Entwicklungsmuster, oder haben sich nicht mit der Industrialisierung Produktionsweise und Produktionsverhältnisse so grundlegend verändert, daß eine tausend Jahre umspannende Betrachtung mehr verdeckt als erhellt? Und selbst dann, wenn man diese Bedenken ignoriert, wäre zu fragen, ob sich aufgrund unserer lückenhaften Kenntnisse und allzu spärlicher Quellen eine solche Säkularbetrachtung nicht generell verbietet. Der folgende Beitrag geht davon aus, daß es gewisse Grundkonstanten gibt, die es sinnvoll erscheinen lassen, für eine derart weit gefaßte Periode nach durchgängigen Entwicklungsmustern und Strukturelementen zu fragen. Dies ist zunächst zu begründen. Ausgangspunkt unserer Überlegungen ist das Wirtschaftshandeln des Menschen, durch das sich ökonomische Wirklichkeit konstituiert. Es vollzieht sich in Raum und Zeit und dient der Bedürfnisbefriedigung mittels knapper Güter. Dieses Handeln ist von einer Vielzahl von Faktoren beeinflußt, von demographischen, politischen, institutionellen, technischen, ökologischen und besonders auch von kulturellen. Der Mensch ist dabei sowohl Subjekt als auch Objekt einer auf bestimmten Ordnungen basierenden Wirtschaft. Durch diese Ordnungen, die auf Werten, Normen und Institutionen beruhen, werden Verhaltensweisen definiert und gelenkt. Wirtschaftliches Handeln vollzieht sich demnach in einem Rahmen, der die gesamte Kulturwelt des Menschen umfaßt. Wirtschaftliches Handeln vollzieht sich aber auch im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel. Faktoren, die den Wandel bewirken und jene, die auf den Erhalt bestimmter Ordnungen und Verhaltensweisen abzielen, wirken gleichzeitig und beeinflussen sich gegenseitig. Wandel resultiert aus dem Spannungsverhältnis von Erwartungen, wirtschaftlicher Betätigung und dem Grad der Bedürfnisbefriedigung. Lassen sich bestimmte Erwartungen nicht realisieren, ist die Bedürfnisbefriedigung gescheitert. Handlungen, Verhaltenweisen und Erwartungen werden geändert. Derartige Veränderungen sind der Movens der sich in vielfältigster Form manifestierenden historisch-ökonomischen Entwicklung. Ökonomischer Wandel ist damit integraler Bestandteil des allumfassenden historischen Wandels. In der zeitlichen Abfolge dieses vielschichtig interdependenten Wirtschaftshandelns konstituiert sich der Wirtschaftsprozeß. Diesen weit gefaßten und komplexen Erfahrungsgegenstand konstituieren naturräumliche Gegebenheiten ebenso wie Ereignisse, Prozesse und Strukturen aller Bereiche menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Was ist im hier zur Betrachtung vorgegebenen Jahrtausend nicht alles zu berücksichtigen? Der Aufschwung der Städte und des Handels, die Herausbildung des Arbeitsmarktes, die Zunahme der Bevölkerung, die Ausbreitung des Geldes, der Anstieg der Produktion, wachsende Arbeitsteilung, Ausdehnung des Fernhandels, Entstehung des Weltmarktes und nicht zuletzt der Aufstieg und Niedergang ganzer Nationen im Gefüge der Weltwirtschaft. Die Darstellung des langfristigen Wirtschaftsprozesses erfordert Beschränkungen in sachlicher und thematischer Hinsicht auch dann, wenn die Zeitperiode wesentlich kürzer ist als hier. Was aber sind die Grundelemente dieses Prozesses? Eine Aufzählung zu geben, die allen Erfordernissen und Wünschen gerecht wird, ist nicht möglich. Im Mittelpunkt der hier gewählten Betrachtung stehen die Bevölkerung, die gesamtwirtschaftliche Produktion von Gütern und Dienstleistungen sowie die Produktionsfaktoren Boden, Arbeit, Kapital und technischer Fortschritt nebst dem damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Strukturwandel. Entwicklung und mithin säkulare Trends lassen sich in ihrem historischen Verlauf allerdings nur dann beschreiben, wenn es gelingt, deren Ausprägung in der historischen Zeit konkret zu verorten. Das geschieht in der Regel mit Hilfe sogenannter, meist quantitativer, Indikatoren. Um ein Beispiel zu nennen: Aussagen über die Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus lassen sich nur dann machen, wenn es gelingt, aus den unendlich vielen Preisangaben, die der Markt kontinuierlich liefert, einen markttypischen Durchschnittspreis zu ermitteln. Also: Entwicklung läßt sich nur insoweit beschreiben, als es gelingt, ausgewählte sozioökonomische Größen (Variablen) mit Hilfe empirisch-historischer Indikatoren abzubilden. Damit sind säkulare Trends Bewegungsmuster langfristiger ökonomischer Entwicklung, die sich in ausgewählten ökonomischen Indikatoren feststellen lassen. Selbstverständlich hat die Verwendung solch quantitativer Indikatoren auch Nachteile. Erstens vermitteln sie den Eindruck einer Genauigkeit, die in den meisten Fällen nicht gegeben ist und gerade ein historisches Problem darstellt. Meistens bieten sie auch nur grobe Näherungen des gemeinten Sachverhalts. Darüber hinaus impliziert die Arbeit mit quantitativen Indikatoren, daß alle nicht meßbaren Dimensionen ökonomischer Entwicklung ausgeblendet werden. Noch eine weitere Einschränkung sei erwähnt. Wenn, wie hier beabsichtigt, bestimmte Faktoren über Jahrhunderte hinweg in Längsschnitten dargestellt werden, geht das auf Kosten des historischen Verständnisses. Soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten bilden in den verschiedenen Zeitabschnitten der Geschichte komplexe und ganzheitliche Strukturen, die bei einer systematisch angelegten Längsschnittanalyse auseinandergerissen werden. Das statistische Material wurde vorwiegend in Form von Graphiken aufbereitet. Sie sollen die langfristigen Entwicklungsmuster anhand des zeitlichen Verlaufs der Indikatoren verdeutlichen. Themen Tabellenverzeichnis zu den Diagrammen in der Publikation: Das folgende Tabellenverzeichnis dient der Zitierweise bei der Verwendung der Daten. Zu zitieren sind die Daten durch die Angabe der entsprechenden Seitenzahl in der o.g. Publikation. Diese Daten werden auch über das Downloadsystem HISTAT zur Verfügung gestellt. Seite 431: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland (1200-2002)Seite 433: Auswanderung aus Deutschland (1820-2002)Seite 434: Lebendgeborene und Gestorbene je 1000 Einwohner in Deutschland (1820-2000)Seite 434: Lebenserwartung von Männern und Frauen in Deutschland (1871- 2001)Seite 441: Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts pro Kopf der BevölkerungSeite 442: Reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung in Deutschland (1850-2002)Seite 442: Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts pro Kopf der Bevölkerung in Deutschland (1851-2002)Seite 449: Hektarerträge bei Weizen und Roggen in Deutschland (1850-2000)Seite 450: Brutto-Wertschöpfung des primären Sektors im Vergleich zur gesamten Volkswirtschaft (1850-2002)Seite 451: Prozentualer Anteil der Brutto-Wertschöpfung des primären Sektors an der gesamten Wertschöpfung der Volkswirtschaft (1850 -2002)Seite 455: Preisindex der Lebenshaltungskosten und Reallohnindex in England (1264-1953)Seite 456: Erwerbstätige in Deutschland (1800-2003)Seite 456: Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im Bergbau und in Industrie und Handwerk (1850-2002)Seite 457: Insgesamt geleistete Arbeitsstunden in Deutschland (1850-2003)Seite 458: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, Arbeitsvolumen und durchschnittliche Wochenarbeitszeit (1850-2002)Seite 459: Index der Reallöhne in Deutschland (1810-2002)Seite 461: Arbeitslosenquote in Deutschland (1887-2002)Seite 462: Prozentualer Anteil der Beschäftigten im primären, sekundären und tertiären Sektor an der Gesamtbeschäftigung (1800-2003)Seite 465: Kapitalstock in Deutschland (1850-2000)Seite 467: Nettoinvestitionen in Deutschland (1850-2002)Seite 467: Nettoinvestitionsquote in Deutschland (1850-2003)Seite 470: Index der Kapitalintensität und der Arbeitsproduktivität (BIP pro Kopf) in Deutschland (1850-2001)Seite 472: Kapitalrendite in Deutschland (1850-1998)Seite 473: Kapitalkoeffizient in Deutschland (1850-2000)Seite 476: Totale Faktorproduktivität in Deutschland (1870-1999)Seite 477: Bildungsquoten in Deutschland und den USA (1870-1992)Seite 480: Anzahl der in Deutschland (1812-2003) und den USA (1791-2000) erteilten Patente

本研究聚焦于德国经济长期趋势(secular trend)的重构工作,并配套完成了一组针对经济发展历程的精选历史时间序列数据集的汇编。 针对跨度达千年的德国经济长期趋势展开探讨,出于多重缘由堪称一项颇具挑战性的工作。在本次研究所覆盖的全部时段内,既不存在法律意义上的“德意志国家”,亦无经济学视角下的德国国民经济体系。我们今日所称的德国经济,实为一个相对年轻的事物,更在1990年的两德统一进程中经历了根本性变革。 此外,最初源自天文学的“长期趋势(secular trend)”这一概念,在历史学与经济学领域均存在歧义。不同学者会使用近乎同义的不同表述来指代该概念,例如长时段(longue durée)、周期波动、经济阶段、长波、增长与发展等,在此仅列举数例。费尔南·布罗代尔曾对长期趋势做出极为生动的阐释,其原文如下:“趋势是一种持续沿同一方向推进、当下几乎难以察觉的运动,实则为一个累积性过程。它会自我强化,逐步推高物价总水平与经济活动总量,直至某个节点,随后以同样的平稳节奏缓慢、悄然且持续地引发整体的衰退。年度层面的趋势影响微乎其微,但在世纪尺度下却至关重要。因此,若尝试对其进行精准测算,并将其系统性地用作欧洲历史的分析框架,或可揭示出那些裹挟着我们、时至今日我们仍受其支配却尚未真正洞悉,亦缺乏可靠应对手段的经济运行脉络。”(布罗代尔:《15-18世纪的社会史》第3卷《世界经济的兴起》,慕尼黑1986年版,第80页) 显然,长期趋势指代的是那些在长时段内沿特定方向演进,并伴随经济强度升降的经济发展进程。尽管其时间跨度远超短期的农业收成与商业周期波动,但长期趋势同样涵盖危机阶段、发展断点与结构变革。这类趋势几乎无法被调控,或仅能在极有限的范围内加以干预,且往往脱离了以当下日常事件为核心的认知视角。长期趋势的起伏不仅刻画了经济发展本身的动态性,更折射出长期经济演进所遵循的运动模式。然而,这种长期经济动态性具体体现为何?又该如何在如此漫长的时段内还原此类运动模式?是否存在可被统一描述的发展模式?抑或是随着工业化进程,生产方式与生产关系已发生根本性变革,使得千年跨度的考察非但无法阐明问题,反而会掩盖更多真相?即便暂且搁置上述疑虑,我们仍需追问:鉴于现有知识存在缺口、史料过于匮乏,这类长期趋势研究是否本就不应开展? 本文后续部分将假定,存在若干基础性常量,使得在如此宏大的时段内探寻统一的发展模式与结构要素具备合理性。下文将首先对此展开论证。我们的探讨以人类的经济活动为起点,经济现实正是通过此类活动得以建构。经济活动发生于时空之中,旨在通过稀缺商品满足人类需求。这类活动受多重因素影响,包括人口、政治、制度、技术、生态,尤其是文化因素。人类既是以特定秩序为基础的经济体系的主体,亦是其客体。这些基于价值、规范与制度构建的秩序,定义并引导着人类的行为模式。因此,经济活动始终处于涵盖人类全部文化领域的框架之内。 但经济活动同时处于延续与变革的张力场域之中。推动变革的因素与旨在维持特定秩序与行为模式的因素同时发挥作用,并相互影响。变革源于预期、经济活动与需求满足程度之间的张力关系。若特定预期未能实现,则意味着需求满足遭遇失败,此时人类的行为、行事方式与预期均会发生改变。这类变化正是以多样形式呈现的历史-经济演进的动因。因此,经济变革乃是全面历史变革的有机组成部分。 在这种复杂且相互依存的经济活动的时间序列中,经济进程得以建构。这一宏大且复杂的经验研究对象,由自然地理条件,以及人类与社会生活各领域的事件、进程与结构共同塑造。在本次考察覆盖的千年时段中,有哪些内容是必须纳入考量的?城市与商业的兴起、劳动力市场的形成、人口增长、货币的普及、生产规模的扩大、劳动分工的深化、远程贸易的扩张、世界市场的诞生,以及最终在世界经济格局中整体国家的兴衰。 即便是时段远短于本次研究的长期经济进程呈现,也需要在内容与主题上进行取舍。那么,这一进程的基本要素为何?若要列出一份能满足所有需求与要求的要素清单,显然是不可能的。本次研究选取的考察核心为:人口、国民经济的商品与服务总产出,以及土地、劳动、资本这三大生产要素与技术进步,以及与之相关的国民经济结构变革。然而,唯有能够将长期趋势在历史时段中的具体表现加以定位,方能描述其历史演进历程。这类定位通常借助所谓的指标完成,其中多为量化指标。举例而言:唯有能够从市场持续提供的海量价格数据中提炼出市场典型的平均价格,方能对一般物价水平的变动态势做出判断。换言之:唯有能够借助经验历史指标对选定的社会经济变量加以刻画,方能描述经济发展进程。由此可见,长期趋势乃是长期经济演进的运动模式,可通过选定的经济指标加以观测。 诚然,使用此类量化指标也存在弊端。其一,这类指标会给人一种精准性的假象,但在多数情况下并不具备真正的精准性,这恰恰是历史学研究面临的难题。这类指标通常仅能对所研究的实际情况做出粗略近似。此外,使用量化指标意味着经济发展中所有无法被量化的维度都会被忽略。还有另一项局限需要提及:若如本研究计划一般,对多个世纪以来的特定因素进行纵向切片分析,则会以牺牲历史理解为代价。不同历史时段的社会与经济状况构成了复杂且完整的结构,而系统性的纵向切片分析会将这些结构拆解割裂。本研究的统计资料主要以图表形式进行整理,旨在通过指标的时间序列呈现长期发展模式。 ## 图表目录 本出版物配套的图表目录如下:本目录用于数据引用时的规范说明,引用本数据集时需标注其在上述出版物中的对应页码。本数据集亦可通过HISTAT下载系统获取。 1. 第431页:德国人口发展情况(1200-2002年) 2. 第433页:德国移民外流情况(1820-2002年) 3. 第434页:德国每千名居民的活产与死亡人数(1820-2000年) 4. 第434页:德国男性与女性的预期寿命(1871-2001年) 5. 第441页:人均实际国内生产总值增长率 6. 第442页:德国人均实际国内生产总值(1850-2002年) 7. 第442页:德国人均实际国内生产总值增长率(1851-2002年) 8. 第449页:德国小麦与黑麦公顷产量(1850-2000年) 9. 第450页:第一产业总增加值与国民经济总增加值对比(1850-2002年) 10. 第451页:第一产业增加值占国民经济总增加值的百分比(1850-2002年) 11. 第455页:英格兰生活成本指数与实际工资指数(1264-1953年) 12. 第456页:德国就业人数(1800-2003年) 13. 第456页:采矿业、工业与手工业的周平均工作时长(1850-2002年) 14. 第457页:德国总劳动工时(1850-2003年) 15. 第458页:人均国内生产总值、劳动总量与周平均工作时长(1850-2002年) 16. 第459页:德国实际工资指数(1810-2002年) 17. 第461页:德国失业率(1887-2002年) 18. 第462页:第一、第二、第三产业就业人数占总就业人数的百分比(1800-2003年) 19. 第465页:德国资本存量(1850-2000年) 20. 第467页:德国净投资(1850-2002年) 21. 第467页:德国净投资率(1850-2003年) 22. 第470页:德国资本密集度与劳动生产率(人均国内生产总值)指数(1850-2001年) 23. 第472页:德国资本收益率(1850-1998年) 24. 第473页:德国资本系数(1850-2000年) 25. 第476页:德国全要素生产率(1870-1999年) 26. 第477页:德国与美国的受教育率(1870-1992年) 27. 第480页:德国(1812-2003年)与美国(1791-2000年)获批专利数量
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10
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