PSYNDEX Tests Review für CAARS - Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten für Erwachsene
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12476
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of CAARS - Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten für Erwachsene. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu CAARS - Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten für Erwachsene. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten für Erwachsene sind ein Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren für die Diagnostik einer adulten ADHS. Das Verfahren eignet sich sowohl für den Einsatz im klinischen Bereich für die Zustands- und Verlaufsdiagnostik als auch in der Forschung. Aufbau: Die CAARS sind als Fragebogen für die Selbst- und Fremdbeurteilung konzipiert. Die einzelnen Items werden auf einer vierstufigen Skala beantwortet. Es existiert eine Langversion mit insgesamt 66 Items, welche die Skalen (1) Unaufmerksamkeit/Gedächtnisprobleme, (2) Hyperaktivität/motorische Unruhe, (3) Impulsivität/emotionale Labilität, (4) Selbstkonzeptprobleme, (5) Unaufmerksamkeitssymptome nach DSM-IV, (6) Hyperaktivitäts-/Impulsivitätssymptome nach DSM-IV, (7) Gesamtsymptomatik der ADHS nach DSM-IV, (8) ADHS-Index und (9) Inkonsistenz-Index erfassen. Daneben bestehen eine Kurzversion mit 26 Items, welche die ersten vier Skalen in verkürzter Form und den ADHS-Index beinhaltet, sowie eine Screening-Version mit 30 Items zur Erhebung der Skalen zu den DSM-IV-Kriterien und des ADHS-Index. Grundlagen und Konstruktion: Die deutschsprachige CAARS stellt eine Adaptation des amerikanischen Originalverfahrens dar. Für die Konstruktion wurden zum einen basierend auf den DSM-IV-Kriterien sowie bereits bestehender Verfahren und Konzeptionen zur adulten ADHS 93 Items formuliert, von denen insgesamt 42 Items nach faktorenanalytischen Kriterien für die Endversion ausgewählt wurden. Zum anderen wurden für die Erstellung der drei Skalen zu den DSM-IV-Kriterien 18 sprachlich modifizierte Items aus dem Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung einer ADHS bei Jugendlichen (Conners, 1997) verwendet. Darüber hinaus wurde basierend auf Diskriminanzanalysen ein ADHS-Index mit insgesamt 12 Items erstellt, welcher zwischen gesunden Personen und Personen mit ADHS unterscheiden soll. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die CAARS weist gute bis sehr gute interne Konsistenzen der einzelnen Skalen von Alpha = .81 bis Alpha = .90 auf. Die nach vier bis sechs Wochen durchgeführte Testwiederholung zur Überprüfung der Retest-Reliabilität ergab Werte von rtt = .73 bis rtt = .93 für die Kontrollpersonen und Werte von rtt = .84 bis rtt = .91 für die ADHS-Patienten, welche auf eine hohe Stabilität der Skalen hinweisen. Die Retest-Reliabilität der Fremdbeurteilungsversionen ist mit Werten von rtt = .64 bis rtt = .84 als mittel bis hoch einzustufen. Darüber hinaus konnten signifikante Übereinstimmungen zwischen der Selbst- und Fremdbeurteilung sowohl in der Kontrollstichprobe als auch bei den ADHS-Patienten erfasst werden. Besonders hoch ist die Übereinstimmung zwischen der Selbstbeurteilung von ADHS-Patienten und der Fremdbeurteilung durch einen klinischen Experten (r = .76 bis r = .84). Validität: Die faktorielle Validität wurde mittels Faktorenanalysen belegt. Die Konstruktvalidität wird durch bedeutsame Zusammenhänge zur Barratt Impulsiveness Scale sowie zum ADHS-Diagnosestatus basierend auf einem Expertenurteil nach den DSM-IV-Kriterien gestützt. Die Ergebnisse zur diskriminanten Validität zeigen wider Erwarten signifikante Zusammenhänge zwischen den CAARS und dem Beck Depressions-Inventar sowie dem State-Trait Angstinventar. Mit einer Sensitivität zwischen 61.2% und 78.8% und einer Spezifität zwischen 83.4% und 88% vermögen die CAARS allerdings gut zwischen Personen mit und ohne ADHS zu unterscheiden. Normen: Die Normierung der deutschsprachigen CAARS wurde in den Jahren 2008 bis 2011 an einer Normierungsstichprobe von N = 1 493 Personen (n = 607 Männer; n = 886 Frauen), bei denen für n = 1 068 Personen auch eine Fremdeinschätzung vorlag, vorgenommen. Darüber hinaus wurde eine klinische Stichprobe von N = 295 Patienten (n = 165 Männer; n = 130 Frauen) sowie eine Online-Stichprobe von N = 574 Personen (n = 202 Männer; n = 372 Frauen) erhoben. Es liegen für jede Stichprobe separat alters- und geschlechtsspezifische Normen für die Selbst- und Fremdbeurteilung in Form von Prozenträngen und T-Werten vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



